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TikTok rückt in die erste Social Media-Liga vor!

Die chinesische, videofokussierte Social Media-App TikTok erlebt aktuell einen Boom. Die App ist einfach aufgebaut, funktioniert ähnlich wie andere soziale Netzwerke und daher unkompliziert nutzbar. In einer Timeline werden Videos angezeigt, es kann anderen Nutzern gefolgt, können Hashtags verwendet sowie Clips geliked und kommentiert werden.

Auf TikTok können Videoclips mit einer Länge von max. 15 Sek. bzw. 60 Sek. im Hochformat veröffentlicht werden. Das Besondere dabei sind die zahlreichen Bearbeitungsmöglichkeiten der Videos. Die Nutzer können auf TikTok ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Sie können die Videos mit einer Vielzahl von Filtern, Effekten, Grafiken sowie Musik bearbeiten und diese mit ihren Followern teilen.

Erst seit 2016 auf dem Markt, hat TikTok mittlerweile alleine in Deutschland gut vier Millionen aktive Nutzer (Stand: Juni 2019), Tendenz steigend.

TikTok hat im November 2017 den US-Konkurrenten Musical.ly übernommen. 2018 wurde Musical.ly, auf der man ebenfalls Kurzvideos einstellen konnte, mit TikTok verschmolzen.

TikTok ist bzw. wird immer mehr zu der Social Media-Plattform, die früher einmal Facebook und Instagram waren. TikTok wird vor allem von sehr jungen Menschen genutzt. Die Generation Z (geboren zwischen 1995 und 2010) ist hier aktuell nahezu unter sich. Laut den TikTok-Nutzungsbedingungen muss man mindestens 13 Jahre alt sein, trotzdem hat TikTok viele deutlich jüngere Nutzer. Die Zielgruppe 25+ findet man aktuell kaum auf TikTok. Für die nächsten Jahre ist mit einer altersmäßigen Durchmischung zu rechnen.

Videos, die auf TikTok eingestellt werden, erreichen eine vergleichsweise hohe Reichweite, da die Videos auch ohne eigenen TikTok-Account gesehen werden können.

Erste Sportvereine bzw. Sportverbände zeigen Präsenz auf TikTok. Wie so oft, sind es professionell aufgestellte Sportvereine, die TikTok als Erstes für sich entdecken. „TikTok-Sportverein der ersten Stunde“ in Deutschland ist der 1. FC Köln, der bereits 2017 seinen TikTok-Account startete. Weitere auf TikTok präsente Fußball-Bundesligavereine sind Borussia Dortmund und seit April 2019 der FC Bayern MünchenDer Hamburger SV hat im Februar 2019 seine TikTok-Präsenz freigeschaltet. Seit Mai 2019 ist mit dem FC Liverpool ein erster Premier League-Club auf TikTok aktiv.

Es bleibt abzuwarten, wann erste breitensportlich ausgerichtete Sportvereine TikTok für sich entdecken.

TikTok kann auch von „Normal-Sportvereinen“ genutzt werden, um die Fans (Mitglieder & Co.) am Vereinsleben teilhaben zu lassen. Der Sportverein kann dort seinen Fans durch exklusive Videoclips Einblicke rund um den Verein, seine Spieler, Mitglieder und Mitarbeiter ermöglichen und sich mit ihnen austauschen. Die Fans können mit dem Verein schnell und einfach in einen Dialog treten.

Borussia Dortmund ist im April 2019 eine Sponsoringpartnerschaft mit TikTok eingegangen. Zum Start der Kooperation wurde ein Video mit den besten TikTok-Momenten des BVB präsentiert sowie eine Challenge unter #cheerforBVB gestartet, bei dem die Fans kreative Videos präsentieren können. Etwas Vergleichbares ist auch bei Normal-Sportvereinen denkbar.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Detaillierte Infos zu TikTok gibt es hier

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