Vereinsentwicklung
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– eine Grundsatzentscheidung des Vereins?

Gesundheitsförderung im Verein ist mehr als gut betreute Bewegungsangebote durchzuführen. Gesundheitsförderung sollte eine Leitidee in der Vereinskultur und im Vereinsalltag sein. Der Unterschied ist bedeutend.

Eine Vereinskultur zu pflegen, in der Gesundheit ein tragendes Element ist, kann nicht durch aneinandergereihte Einzelaktionen gelingen. Sie kann auch nicht von nur einigen wenigen Personen im Verein mit Leben gefüllt werden – wenn sie dort dauerhaft wirksam sein und bleiben soll.

Die Voraussetzungen für Gesundheitsförderung im Sportverein muss die Vereinsführung schaffen. Sie muss die Grundsatzentscheidung treffen – und die Zustimmung der Vereinsmitglieder einholen, um die bestehende Vereinskultur um den Wert Gesundheit zu erweitern. Die Vereinsführung und das Vereinsmanagement tragen ebenso zur Gesundheitsförderung bei, wie auch die Praktiker im Verein, die ihre Kompetenzen einbringen.

Eine solche Entscheidung muss nicht gleich zu Satzungsänderungen führen. Sie sollte auch nicht im kleinen internen Vorstandskreis per Handschlag getroffen werden. Eine (Willens)-erklärung oder die Entwicklung eines Leitbildes „Gesundheit“ könnten die Basis sein. Wichtig ist, dass die Vereinsmitglieder an der Entscheidung beteiligt werden z.B. durch ihr Votum in der Mitgliederversammlung.

Ein Leitbild Gesundheit ist für alle Vereinsmitarbeiter und -mitglieder und in der Außendarstellung eine unmissverständliche Aussage über das Selbstverständnis des Vereins und eine Darstellung, was er unter einer gesunden Vereinskultur versteht. Es unterstreicht den Stellenwert, den Gesundheit als Leitidee im Verein einnimmt.

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