Vereinsfuehrung
Vorlesen

Informierende Texte

Informierende Textsorten im Überblick!

Für Sportvereine gilt es, Medien und andere Zielgruppen mit interessanten Informationen aus dem Verein zu versorgen. Je größer der Mehrwert für die Medien und deren Nutzer, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Veröffentlichung.

Wie lassen sich Informationen aus dem Verein in Form bringen? Es gibt unterschiedliche Texte mit informativem Charakter (journalistische Informationstexte), die sich dafür eignen.

Informierende Textarten (journalistische Informationstexte) im Überblick:

1.) Nachricht
Eine Nachricht ist tatsachenbetont. Nachrichten enthalten keine Meinungen und bewerten nicht. Im Fokus steht die Vermittlung von Wissen über Ereignisse. Jede Nachricht sollte die fünf  Ws beantworten.

2.) Bericht
Der Bericht entspricht im Wesentlichen einer Nachricht, enthält jedoch  zusätzlich Hintergrundinformationen und ist dadurch deutlich ausführlicher. Ein Bericht kann neutral oder leicht kommentierend sein. Berichte bilden nicht nur aktuelle Themen ab. Er vermeidet Wertungen und überlässt Interpretationen den Personen, die er zitiert. Die Inhalte werden sachlich und klar, dabei aber detailreich und eingebettet in einer Textdramaturgie dargeboten. Eine klare Gliederung ist wichtig.

3.) Reportage
Die Reportage ist ein tatsachenbetonter, objektiver, aber persönlicher Erlebnisbericht, ggf. spannend, locker und mit Details (z.B. Augenzeugenberichte, Interviews) angereichert. Man spricht von einem individualitätsgebundenen Informationstext, der tiefer in die Materie blickt und auch unbekannte Seiten eines Themas aufgreift. Es wird eine bildhafte Sprache verwendet. Im Gegensatz zur Nachricht und zum Bericht kann man auch seine persönliche Meinung deutlich machen. Eine Reportage ist meist mit erheblichem Rechercheaufwand verbunden.

4.) Feature
Das Feature ist eine auf einen Gesichtspunkt zugespitzte, attraktiv gestaltete Reportage.  Es wird sich bestimmter Schreibtechniken (z.B. szenischer Einstieg, wie „der Asphalt brannte“) bedient, um Atmosphäre zu schaffen. Wie bei der Reportage, aber anders als etwa einer Nachricht und einem Bericht, sind hier auch subjektive Beobachtungen und Einschätzungen möglich.

5.) Portrait
Das Portrait (frz. Portrait = Darstellung einer Person) ist die Auseinandersetzung mit einer realen Person. Vom Portrait erwarten die Leser Informationen, Sachverhalte und Hintergründe zu einer Person, die nicht offensichtlich sind. Für ein Portrait müssen zahlreiche und fundierte Informationen vorliegen, die dann in Textform beschreibend, nicht behauptend, verarbeitet werden.

6.) Interview
Das Interview ist die Wiedergabe eines Gespräches in Frage-Antwort-Form. Es kann auch als dialogisches Gespräch bezeichnet werden, das über eine Meinung informiert. Interviews werden häufig bei der Recherche eingesetzt.

7.) Dokumentation
In einer Dokumentation wird ein Thema besonders umfassend, sachlich, objektiv behandelt. Die Dokumentation basiert auf gründlichen Recherchen (Interviews, Umfragen, Analyse von Dokumenten). Diese ermöglichen es, Informationen mit Hilfe von ermittelten Zahlen und Fakten zu belegen.

Wann ist man Sponsor und wann Mäzen? Sponsoring,Spendenwesen und Mäzenatentum. Was sind die Unterschiede?

Der zukunftsfähige Sportverein kommt am Thema Marketing nicht vorbei. Gutes Marketing ist unerlässlich.

Die aktuellen Qualifizierungsgelegenheiten finden Sie hier!